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"Ein guter Anführer muss den Mut haben, für seine Überzeugungen einzustehen. Führen bedeutet auch, dass man nehmen und geben kann und in Verhandlungen nicht nur geht, um sein Ego zu befriedigen." sagt Frau Amanpour: Recht hat Sie.
Ein tolles Interview mit einer interessanten Frau, die das Leben kennt. Ihren Bewertungsmaßstab für gute Führung kann ich nur unterstreichen. Sicher subjektiv nehme ich aber wahr, dass gute Führung in der Praxis seltener geworden ist. Sowohl in Politik als auch bei Großunternehmen sind die Stromlinien-Manager auf dem Vormarsch, die vom Controlling-Gedanken durchdrungen sind und denen die gleichen MBA-Lehrinhalte vermittelt wurden. Controller schaffen keine Arbeitsplätze und keinen Sinn. Das schaffen nur wahre Unternehmer. Im HBM wurde einmal Jane Goodall interviewt, ebenfalls eine starke Frau. Diese wahre Unternehmerin beschrieb ich damals so: "Das tun, was man bewegen kann, Menschen mit Geschichten fesseln und durch eigenes Handeln überzeugen. Dazu Mut, Entschlossenheit und einen langen Atem aufbringen, um Veränderungsprozesse auch bei tief eingeschliffener Konditionierung zu erreichen. Einfach Klasse, Jane Goodall!" In Business-Schools lernt man, vorgelegte Fälle zu lösen. Persönlichkeit zu entwickeln ist ungleich schwerer und ein harter Kampf zwischen eigenen und fremden Werten. Diese beiden Frauen haben diesen Spagat bewundernwert geschafft. Michael May |
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Administrator
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Christiane Amanpour hat für CNN aus dem Golfkrieg berichtet, in den USA gehört sie zu den renommiertesten Fernsehjournalistinnen. Im Interview mit Harvard Business Manager spricht sie über ihren Einstieg in den Journalismus, über den Vorteil, eine Frau zu sein und erklärt, was eine gute Führungskraft ausmacht.
http://www.harvardbusinessmanager.de.../a-839663.html |
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