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Alt 24.09.12, 10:01   #5
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Registriert seit: 03.03.07
Beiträge: 77
Standard Link zur Original-Studie von Charlotte Fritz

Liebe Leser,
vielen Dank für Ihr Feedback. Der Titel der Original-Studie lautet "It's the little things that matter: An examination of knowledge worker's energy management", erschienen in "Academy of Management Perspectives (2011)".

Online finden Sie diese Studie unter http://tinyurl.com/cru68e4

Mit freundlichen Grüßen,

die Redaktion
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Alt 19.09.12, 15:11   #4
Giggs4784
 
Beiträge: n/a
Standard Mikropausen uneffektiv? Sehr unintuitiv...

Ich möchte mich meinem Vorschreiber anschließen, was die Skepsis ggüber der Kernaussage von Frau Fritz angeht: An der Uni habe ich -anhand unzaehliger Studien und Diskussionen- gelernt, dass Pausen immer die Produktivitaet heben- ganz gleich wie kurz sie sind (Mikropausen vs. Urlaub) und egal in welcher Form (arbeitsbezogen vs. freizeitbezogen).
Mehr noch: Pausentaetigkeiten, die nichts mit der Arbeit zu tun hatten, in denen man also "vollends abschalten" kann, haben die Produktivitaet staerker erhöht als jene, die etwas mit dem Job zu tun hatten. Also genau die andere Richtung, wenn man Fritzs These als Grundlage nimmt.

Mich hat die Studie (Methode, Interpretation, Limitation etc.) auch gleich interessiert und ich habe sie mir übers Uni-Netzwerk runtergeladen.
Normalerweise haette ich sie mir gleich angeschaut, jedoch weiß ich nun: Um meine Masterarbeit "effektiv & erfolgreich" zu gestalten, sollte ich mich auch in meinen Pausen mit meiner Thematik auseinandersetzen... :-)

Sollten Sie immer noch Interesse an der Studie haben, so mailen Sie mir doch einfach Ihre Mail an: lutziwutzi@gmx.de.

Tipp an die Redaktion: Auch hier schließe ich mich an: Eine tolle Rubrik! Jedoch waeren Verweise und Links zu den besprochenen Studien/Artikeln sehr sinnvoll...
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Alt 19.09.12, 14:58   #3
oh72
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 30.01.11
Beiträge: 15
Standard

Ich würde auch gerne die eigentliche Studie sehen. Ich wage zu vermuten, dass die Probanden sämtlich vor der Haustüre gesucht wurden. Wenn die Länge des Urlaubs keine Rolle spielt für den Erholungseffekt, dann kann das wenn die Spannweite bis zwei Wochen geht durchaus zutreffen. Wer mal einen längeren Erholungsurlaub gemacht hat merkt aber schnell, dass erst jenseits der zwei Wochen ein erheblicher Regenerationseffekt auftritt. Ich halte ja prinzipiell nicht viel von anekdotischen Beweisen, aber ich verlasse mich dabei auch nicht nur auf meine eigenen Erfahrungen sondern auch auf die einiger Leute, mit denen ich mich über die Unterschiede USA/Deutschland unterhalten habe.

Ähnlich sieht es mit den Pausen aus: In den USA verschleift sich der Unterschied zwischen Arbeit und Pause ohnehin. Ist es eine Pause, wenn ich am Water Cooler über die nächste Präsentation mit dem Chef spreche? Wenn aber die Unterschiede derart verschwommen sind, dann kann ich auch keinen signifikanten Erholungseffekt aus einer tatsächlichen Pause ziehen.

Man muss auch sagen, dass dieses Mal die Informationen zur Studie selbst recht dürftig sind - in vielen anderen Fällen konnte schon die genannte Anzahl der Probanden nahelegen, dass hier eher statistische Effekte zugrunde lagen als tatsächliche.
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Alt 19.09.12, 08:57   #2
002200
 
Beiträge: n/a
Standard

Ein interessantes Thema. Trotzdem würde ich gern die zitierte Studie selbst sichten, um die Annahmen und tatsächlichen Maßnahmen beurteilen zu können. Falls ich den Link übersehen habe, bitte einfach nochmal hier im Forum veröffentlichen. Danke.

Was mich irritiert ist die (voraussichtlich) interviewbezogene "Selbstbewertung" von Energielevel und Wirkungen von Pausen. Die Frage, die sich mir zb. stellt, ist, ob diese Mirkounterbrechungen erzwungen wurden, das würde die These erklären und bestätigen. Vor allem das Element, dass Arbeitsbezogene Ablenkung/Pause produktiver wäre.
Ebenfalls ist der Zeitraum der Studie mit den Probanten für mich relevant, da es gern auch über Wochen (familiär bedingt) Tiefstände in Leistung und Erholungs(wahrnehmung) gegeben kann.

Bis zur Klärung vertrete ich aber weiterhin meine intuitive Annahme, dass (private) Pausen gut sind. Denn Produktivität bedingt sich m.E. zu einen großen Grad auch aus Zufriedenheit und die ergibt sich eher in einem "Schnack" mit dem Kollegen. Sowohl für Führungskraft als auch Mitarbeitende.

Gruss.
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Alt 19.09.12, 07:18   #1
fsadmin
Administrator
 
Registriert seit: 19.02.07
Beiträge: 430
Standard Verteidigen Sie Ihre Forschung: Kaffeepausen bringen nichts

Ein kleiner Plausch mit den Kollegen, ein Spaziergang in der Pause oder ein privates Telefonat - viele Menschen glauben, dass ihnen kleine Fluchten besser durch den Arbeitsalltag helfen. Doch eine Studie zeigt: Wer sich im Job auf die Arbeit fokussiert, ist produktiver und entspannter.

http://www.harvardbusinessmanager.de.../a-839632.html
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