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Registriert seit: 07.11.12
Beiträge: 1
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Ich kann hier der Meinung von Prof. Frans van der Reep nur beipflichten. In vielen Konzernen herrscht, wie leider heutzutage schon fast überall, eine hohe Selbstdarstellung bzw. Profilierungsdrang, der mit dem Erfolg des Unternehmens per se nichts mehr zu tun hat. Ich selbst habe 17Jahre in einem Konzern gearbeitet, viele Leute kommen und gehen sehen. In dieser Zeit hatte ich sieben unterschiedliche Vorgesetzte, nur einige davon, welche ich auch wirklich sehr geschätzt habe. Alle hatten sehr unterschiedliche Ansichten zur Kommunikation im Unternehmen. Leider glauben noch immer einige Vorgesetzte, je weniger Mitarbeiter informiert sind, desto mehr können sie sich auf Ihre Arbeit fokussieren. Doch Mitarbeiter verhungern, wenn sie keinerlei Kommunikation zu den Hintergründen erhalten, Machtspiele beginnen, wer weiß mehr als der andere. Viele Kollegen werden absichtlich negiert und der Fokus von den relevanten Inhalten geht komplett verloren. Ich bin ein großer Fan von Anthony Williams Wikinomics – er beschreibt wie zukünftig Wissensteilung und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zukünftig funktionieren könnten. So würde man in vielen Konzernen die Zusammenarbeit, als auch die Kommunikation der einzelnen Abteilungen wieder mehr forcieren. Nicht nur das Abteilungsdenken, ohne über den Tellerrand hinaus zu sehen, sondern vielmehr Abteilungsübergreifend kommunizieren, dass ein Gesamtergebnis angestrebt werden kann. Und sich nicht nur einzelne Manager ihr eigenes Ego stärken können und nach drei Jahren wieder ein Schlachtfeld verlassen und keine Verantwortung für ihr Tun und Handeln übernehmen
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Registriert seit: 25.04.12
Beiträge: 33
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Danke fuer Ihren Beitrag. Natuerlich handelt es sich um Kommunikation. Warum hat man Unternehmen als Strukturen ueberhaupt noetig? Weil sie Zusammenarbeit billiger als der Markt organisieren koennen. Und das hat alles mit der Kommunikation zu tun.
Ausser Kommunikationsprobleme kann man z.Zt noch was anderes bei Grossunternehmen feststellen. In manchen Grossunternhmen liegt der Fokus nicht nur auf dem Wettbewerb auf dem Markt (extern) sondern auch auf den internen Wettbewerb (um Aufmerksamkeit von oben und den Haushalt zu beeinflussen): der doppelte Wettbewerb. Kleine und mittelstaendische Unternehmen haben dieses Problem nicht. Der doppelte Wettbewerb in Grossunternehmen macht eigentlich alles zu teuer und vermindert die Flexibilitaet. Mehr dazu finden Sie in meinem Artikel "Unternehmen oder unterlassen?" http://www.fransvanderreep.com/2012/...r-unterlassen/ Gruss Prof. Frans van der Reep Niederlande |
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Administrator
Registriert seit: 19.02.07
Beiträge: 411
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Wenn große Unternehmen in Schwierigkeiten geraten oder sogar ganz untergehen, spielt Kommunikations-Versagen des Managements oft eine entscheidende Rolle. Führungskräfte sollten sich mit der gleichen Priorität um die Kommunikation ihres Unternehmens kümmern wie um die Finanzen.
http://www.harvardbusinessmanager.de.../a-864316.html |
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