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Alt 20.12.12, 15:21   #10
Christian Stadler
 
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Standard @FreedomWave

Zitat:
Zitat von FreedomWave Beitrag anzeigen
Hallo Christian,

kurze Fragen. Haben Bewerber mit geradlinigen Lebensläufe mehr Chancen genommen zu werden als welche ohne?

MfG
Mir sind keine Studien dazu bekannt, aber meine eigene Erfahrung, sowie jene meiner Studenten zeigen genau in diese Richtung. Ein Tipp: im Angelsaechsischen Raum sind Arbeitgeber hier ein wenig flexibler.
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Alt 19.12.12, 19:48   #9
FreedomWave
 
Beiträge: n/a
Standard Ungeradlinige Lebensläufe

Hallo Christian,

kurze Fragen. Haben Bewerber mit geradlinigen Lebensläufe mehr Chancen genommen zu werden als welche ohne?

MfG
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Alt 07.12.12, 11:22   #8
Christian Stadler
 
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Standard @ Netwerk oder Horizont

Zitat:
Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
Vielleicht sollten Sie vom Begriff "Netzwerk" abrücken, ... Was Sie meinen ist doch eher der "breitere Horizont", der sich aus der untypischen Karriere ergibt.
Selbstverstaendlich spielt der 'breite Horizont' hier eine Rolle. Doch auch die Vernetzung ist wichtig. So ist es eine Führungskraft eher in der Lage die Umsetzung neuer Ideen zu erwirken, wenn Vertrauenspersonen in unterschiedlichen Abeiteilungen voll hinter der Führungskraft stehen.

Ich würde in diesem Zusammenhang auch nicht von mafiösen Strukturen sprechen, sondern von wichtigen informellen Organisationsstrukturen, die ohne Planung und böse Absicht entstehen. Wenn Sie beispielsweise von einer Abteilung in eine andere wechseln, können Sie in Ihrer alten Abteilung direkt Leute ansprechen. Das kann hilfreich sein, wenn ein neues Produkt entwickelt wird und Sie wissen, dass in der alten Abteilung an einem Aspekt gearbeitet wurde, der dabei wichtig ist.
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Alt 06.12.12, 19:29   #7
Unregistriert
 
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Standard Netzwerk oder Horizont?

Zitat:
Zitat von Christian Stadler Beitrag anzeigen
'im Durchschnitt' führen untypische Karrieren zu weit verzweigten Netzwerken, die wiederum fuer Unternehmen von Vorteil sind.
Vielleicht sollten Sie vom Begriff "Netzwerk" abrücken, ist das doch - überspitzt ausgedrückt - die mafiöse Struktur, die einen in die gut dotierte Position befördern soll. Was Sie meinen ist doch eher der "breitere Horizont", der sich aus der untypischen Karriere ergibt. Im Gegensatz zu Führungskräften, die in ihren verfestigten Denkmusten verfhaftet sind und z. B. ein Smartphone für Teufelswerk halten.
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Alt 30.11.12, 13:39   #6
Christian Stadler
 
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Standard

Zitat:
Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
Amerikanischer Technologiekonzern wählt als neuen CEO einen Manager, der zuvor im Softwarebereich tätig war und der sich in der Folge vom PC-Geschäft trennen wollte.
Also: Man kann das mit Sicherheit auch anders sehen, sucht man nicht einen Jobhopper für die nächsten Monate.
Vielen Dank für den Kommentar. Sie haben selbstverstaendlich recht, dass untypische Karrieren nicht notwendiger Weise zu den richtigen Entscheidungen fuehren. Was Adam Kleinbaum's Studie jedoch zeigt: 'im Durchschnitt' führen untypische Karrieren zu weit verzweigten Netzwerken, die wiederum fuer Unternehmen von Vorteil sind. Ich denke, seine beeindruckende Datenbasis überzeugt, dass es sich nicht um reinen Zufall handelt.
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Alt 30.11.12, 01:04   #5
Unregistriert
 
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Standard Gegenbeispiel aus der Praxis

Amerikanischer Technologiekonzern wählt als neuen CEO einen Manager, der zuvor im Softwarebereich tätig war und der sich in der Folge vom PC-Geschäft trennen wollte.
Also: Man kann das mit Sicherheit auch anders sehen, sucht man nicht einen Jobhopper für die nächsten Monate. Bis man den Neuzugang rausschmeißt oder ihm sein "Netzwerk" einen besseren Posten zukommen lässt. Was nicht heißen soll, dass das Verfahren der Papstwahl bessere Ergebnisse liefert
Davor, dass sich der neue Chef, wie in Herrn Stadlers Beispiel, mit einem willfährigen Stab von Speichelleckern umgibt, schützt letztlich keine der beiden Alternativen.
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Alt 29.11.12, 22:27   #4
Unregistriert
 
Beiträge: n/a
Standard Ich hoffe...

dies kann ich später auch mal sagen.

Ich starte im öffentlichen Dienst, habe meine FH-Reife nachgeholt, war in der Privatwirtschaft im Personalmanagement tätig und bin jetzt wieder im öffentlichen Dienst und absolviere gerade eine Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt (IHK).

Siehe mein xing.de Profil.

Gruß

Tobias Niethammer
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Alt 29.11.12, 17:08   #3
Unregistriert
 
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Standard

Zitat:
Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
dann müsste Frauen ja geradezu prädestiniert sein um in die Führungsetagen zu gelangen wenn man(n) den "Typ 2" bevorzugen würde.
Was soll denn das bedeuten? Was hat das jetzt speziell mit Frauen zu tun?
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Alt 29.11.12, 16:39   #2
Unregistriert
 
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Standard Karrieren ?

dann müsste Frauen ja geradezu prädestiniert sein um in die Führungsetagen zu gelangen wenn man(n) den "Typ 2" bevorzugen würde.
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Alt 29.11.12, 07:15   #1
fsadmin
Administrator
 
Registriert seit: 19.02.07
Beiträge: 431
Standard Blog: Untypische Karrieren nützen Unternehmen

In vielen Unternehmen gelangt nur an die Spitze, wer sich im Kerngeschäft bewährt hat. Führungskräfte, die auf untypischen Karrierewegen ein weitverzweigtes Netzwerk aufgebaut haben, wären oft geeigneter.

http://www.harvardbusinessmanager.de.../a-868088.html
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