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Alt 22.02.13, 07:44   #4
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Standard Scheitern und das Christentum

Dies hat sehr viel mit der verlorenen Religion Europas zu tun. Im Christentum ist "Scheitern" nicht das Ende sondern der Anfang der persönlichen Weiterentwicklung - die viel christlicheren Amerikaner können darum viel besser mit dem Scheitern umgehen.

Im ach so vernünftigen Europa gibt es diese Denkdimension überhaupt nicht mehr, sie endete um 1914.

Dazu: http://recognoscere.wordpress.com/20...m-christentum/

gruss

ein Christ
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Alt 19.02.13, 11:46   #3
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Beiträge: n/a
Standard Gesellschaftliches Problem

Ich sehe die Problematik noch etwas differenzierter als mein "Vorredner".

Sicherlich gibt es Einzelfälle, die nach einer "gescheiterten" Selbständigkeit einen Job in Festanstellung suchen und durch die Vorgeschichte einen Vorteil anderen Mitbewerbern gegenüber haben.

Leider sind das aber wohl eher Einzelfälle und somit auch nur Ausnahmen.

Ich habe das Gefühl, dass der Versuch, sich neben einer Festanstellung eine selbständige Existenz aufzubauen, in den Unternehmen eher als Bedrohung denn als Chance angesehen werden.

Ist es ein guter Mitarbeiter, der in seiner Selbständigkeit auch Erfolg hat, sieht man die Gefahr, ihn zu verlieren.
In anderen Fällen sehen viele Vorgesetzte und HR-Abteilungen den Grund in der eigenen Selbständigkeit des Arbeitnehmers, wenn etwas mal nicht so läuft, wie man sich das vorgestellt hat. Sprich, selbst "Flüchtigkeitsfehler", die in stressigen Phasen einmal vorkommen können, werden dann auf die Selbständigkeit geschoben und man unterstellt dem Mitarbeiter, er sei nicht mehr ganz bei der "eigentlichen Sache".

Wenn dieses Verständnis erst einmal gegeben wäre, wäre vieles einfacher. Aber dieses Umdenken werden wir wohl alle nicht mehr erleben, so dass diese Punkte einfach ein entscheidender Beitrag für potentielle Existenzgründer bleiben werden.
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Alt 18.02.13, 09:47   #2
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Beiträge: n/a
Standard

Gab es hier nicht bereits früher eine Diskussion zu diesem Thema?
Vielleicht verwechsle ich es auch mit einem anderen Forum.

Mein (damaliges) Fazit bleibt:
- Es ist ein gesellschaftliches und kein bürokratisches oder persönliches Problem.
- Viele würden gründen, wenn sie wüssten, dass nach dem Scheitern ein normales abhängiges Beschäftigungsverhältnis unkompliziert möglich ist.
- In der Gesellschaft und den meisten Unternehmen (HR-Abt) wird aber das Scheitern mit einem Stigma belegt, statt es als Chance zu sehen (Nämlich etwas daraus gelernt zu haben wovon das neue Unternehmen profitieren kann)
- Das belegt auch der Graph. Deutschland als einziges Land in dem die Angst des Scheiterns (deutlich) größer ist als die Alternativen (Karriereoption bzw. Selbstvertrauen) http://www.harvardbusinessmanager.de...e-90536-3.html
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Alt 18.02.13, 07:16   #1
fsadmin
Administrator
 
Registriert seit: 19.02.07
Beiträge: 414
Standard Auf einen Blick: Schlechte Zeiten - Gründerzeiten?

Wie ist es um die weltweite Gründerszene bestellt? Welche Länder machen den Sprung in die Selbständigkeit besonders leicht, welche besonders schwer? Eine Studie der OECD gibt Antworten.

http://www.harvardbusinessmanager.de.../a-865773.html
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