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Alt 27.02.13, 15:27   #10
Roswitha Brauer-Scherf
 
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Wer nicht immer wieder innehält und sich von den Dringlichkeiten des Alltags
einfangen lässt, kommt aus meiner Erfahrung sehr schnell in eine Lebenskrise.

Es wird immer wichtiger in dieser umtriebigen Zeit, auf die persönliche Lebensbalance zu achten, also die vier Lebensbereiche Arbeit, Gesundheit, Familie und Kontakte sowie Selbstverwirklichung zu berücksichtigen.

Das bedeutet auch, ich sollte mir erst einmal bewusst machen, was ist mir wichtig, was will ich in jedem einzelnen Lebensbereich erreichen und mich auch in meiner täglichen Ausrichtung und Planung daran orientieren. Je ruhiger, klarer und aufgeräumter wir innerlich sind, desto schneller
finden wir auch im turbulenten Alltag zu mehr Klarheit.
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Alt 01.02.13, 16:42   #9
Unregistriert
 
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Standard

Zitat:
Zitat von outplacement50plus Beitrag anzeigen
Meine Erfahrungen beziehen sich auf die Situation der Trennung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Ich stelle immer wieder fest, dass die Nichtvereinbarung von Karriere und persönlicher Erfüllung langfristig problematisch ist.
Hinter allen Handlungen steht das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung. Stimmen die Anforderungen am Arbeitsplatz, die persönlichen Antriebsräder und die Kompetenzen überein, sind die Voraussetzungen zur Selbstverwirklichung gegeben. Ist dies nicht der Fall, werden sich langfristig Glück und Erfolg nicht einstellen. Die nächste Lebenskrise ist vorprogrammiert…
Glückwunsch für den Artikel!
Wer meinen Sie mit Arbeitgeber und Arbeitnehmer ? Der der die Arbeitsleistung nimmt (hierzulande der sogenannte Abeitgeber) oder derjenige welcher die Arbeitsleistung gibt (hierzulande der sogenannte Arbeitnehmer) ?

Danke für die Erläuterung im voraus !
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Alt 01.02.13, 16:39   #8
Unregistriert
 
Beiträge: n/a
Standard Managergedöhns

Als langjähriger Coach für Führungskräfte, möchte ich hier gerne (anonym) Stellung nehmen:
"Wenn die Lebenskrise kommt..." ist es leider meistens bereits zu spät.

Ich verabschiede jede/n Manager/in in den vorzeitigen Ruhestand mit den besten Wünschen und dem Hinweis Er/Sie solle sich zunächst überlegen wem und wie vielen Menschen man im Laufe der eigenen Karriere ernsthaften Schaden zugefügt hat und entsprechend für Wiedergutmachung sorgen.

Interessanterweise sind sich die Kandidaten meist gar nicht bewußt (oder geben dies auch nur vor), wie sehr das mit Ihrem weiteren Lebensglück zusammen hängt.
Manager/innen die stets die "Axt im Wald" gespielt haben, werden idR auch von Ihrer eigenen Familie nicht mehr freudig aufgenommen.

Solche die stets verantwortungslos auf Boni und Mitarbeiterabbau aus waren, jammern dann idR -trotz materieller Sorgenfreiheit- den armseligen Rest ihres Lebens bis zum Schlaganfall.

Die alte Regel zieht immer noch:
Das Sein bestimmt eben doch auch das Bewußtsein.

Also in diesem Sinne.
Allzu hochtrabend muss die Analyse hier eigentlich gar nicht ausfallen.
Es ist wie in der heutigen Medizin. Kommt einer mit Privatversicherung muss er beim "Managercheck" möglichst oft in das CT (ohne Rücksicht auf anfallende radioaktive Belastung). Ist das Glück ?
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Alt 24.01.13, 14:18   #7
outplacement50plus
 
Registriert seit: 24.01.13
Beiträge: 1
Standard Raus aus der Lebenskrise

Meine Erfahrungen beziehen sich auf die Situation der Trennung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Ich stelle immer wieder fest, dass die Nichtvereinbarung von Karriere und persönlicher Erfüllung langfristig problematisch ist.
Hinter allen Handlungen steht das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung. Stimmen die Anforderungen am Arbeitsplatz, die persönlichen Antriebsräder und die Kompetenzen überein, sind die Voraussetzungen zur Selbstverwirklichung gegeben. Ist dies nicht der Fall, werden sich langfristig Glück und Erfolg nicht einstellen. Die nächste Lebenskrise ist vorprogrammiert…
Glückwunsch für den Artikel!
outplacement50plus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.13, 13:48   #6
hartki
 
Beiträge: n/a
Standard Wahl zwischen Pest und Cholera?

Insbesondere Großunternehmen suchen die Besten der Besten, die gefordert und gefördert werden. Und die sog. HighPotentials wollen die Herausforderung, feiern Erfolge, fühlen sich anerkannt und wertgeschätzt, zeigen noch mehr Einsatz, machen Karriere in Form von Führungs- und/oder Projektverantwortung. Allerdings werden die Positionen nach oben hin immer rarer und die Luft bekanntermaßen immer dünner. Sackgasse?

Irgendwann tauchen die Fragen auf „Wofür mache ich das eigentlich?“ und „Welche Alternativen habe ich?“. Im Artikel scheint es nur die Wahl zwischen Pest und Cholera zugeben. Zumindest wenn man sich nicht rechtzeitig überlegt, welchen Preis bin ich bereit ggf. dafür zu zahlen. Allerdings ist nicht immer alles vorhersagbar, planbar. Aus Naivität, Unwissenheit, Schicksal?

Egal welche Entscheidungen man im Leben trifft – es ist immer MEINE Entscheidung. Ich entscheide nicht, um die Erwartungen anderer zu erfüllen. Und schließlich sollte ich zu weiteren Veränderungen bereit sein, wenn sich die Bedingungen ändern. Denn das tun sie ständig. Wäre es nicht traurig, irgendwann nur noch auf verpasste Chancen zurück zu blicken? Nein, ich habe es wenigstens probiert und habe immer etwas daraus gelernt.
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Alt 23.01.13, 20:19   #5
galileoinstitut
 
Registriert seit: 08.06.12
Beiträge: 3
Standard Nun frage ich mich ernsthaft, ob .....

hier meldet sich die Autorin mit einem herzlichen "Hallo" in die Runde,
ich freue mich über die wirklich sehr interessanten Kommentare. Gerne möchte ich auch eingehen auf den Kommentar von "Anonymus": "Nun frage ich mich ernsthaft, ob ich meine Fähigkeiten im Unternehmen nicht andersweitig einsetzten kann." - Herzlichen Glückwunsch! Genau mit dieser Art zu denken, sind Sie meiner Ansicht nach auf einem sehr erfolgreichen Weg. Was meine ich damit: ich habe bereits mehrfach die Erfahrung gemacht, das wir bei der Karriereplanung mit dem Leistungsträger zunächst genau geschaut haben: Was sind Deine Werte, Talente, Dein roter Faden, etc. - dann haben wir ein "ideales Aufgabenprofil" entwickelt mit passenden Rahmenbedingungen - übrigens ganz unabhängig davon, ob es so eine Position im Unternehmen bereits gibt oder nicht - im nächsten Schritt eine Antwort auf die Frage gefunden: Wer hat einen Nutzen davon ? - was glauben Sie, wie oft wir als Antwort gefunden haben: Das ist für das Unternehmen, in dem ich tätig bin, sehr von Vorteil? - sehr häufig konnten wir Personen/Positionen ausfindig machen, haben eine sehr individuelle Strategie entwickelt und bislang hat es bei allen Leistungsträgern funktioniert. Im Ergebnis: Karriere UND Erfüllung. Allerdings nicht mit einem 08/15 Plan, sondern mit einem sehr individuellen Vorgehen. Sowohl der Leistungsträger hat einen Vorteil davon, das brauche ich glaube ich nicht weiter zu erklären. Aber auch das Unternehmen: Denn dieser Leistungsträger ist innovativ, engagiert, bringt volle Leistung und Motivation für genau den Bereich, in dem er tätig ist. Erfolgreiche Unternehmen haben dies längst erkannt und fördern echte Leistungsträger auf diese Art und Weise. - Wäre das auch eine Idee für Sie?
galileoinstitut ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.13, 18:32   #4
MiHiWM
 
Registriert seit: 23.01.13
Beiträge: 1
Standard Wie weit reichen meine Kräfte?

Der Artikel ist wertvoll und bestätigt auch meine Erfahrungen.

Der Systemforscher Wolfgang Mewes hat in seiner Strategielehre EKS die Formel ausgegeben: "Nicht springen, sondern schreiten". Es gibt Menschentypen denen das Voran-Schreiten zu langsam geht. Sie finden es spannender zu springen und landen dann oft auf dem Bauch. Wenn wachstumsbedingt ein Systemwechsel ansteht z.B. Vom Befehlsempfänger zur Führungsverantwortung oder vom Angestellten in eine Selbständigkeit ist es wie bei einem Häutungsprozess eines Reptils der der Metamorphose eines Insektes. In dieser Phase ist man besonders verletzlich und diese Phase dauert länger als gedacht. Deshalb ist sie gut vorzubereiten.
MiHiWM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.13, 16:56   #3
Anonymus
 
Beiträge: n/a
Standard mit diskutieren

Hallo in die Runde,

ich finde den Artikel ganz hervorragend getroffen. Er pass nur zu gut in unsere Zeit. Ich arbeite in einem Unternehmen, in dem die Mitarbeiter so schnell wechseln, wie heisse Brötchen beim Bäcker die Ladentheke.

Mir geht es genau so. Ich arbeite als Berater in meinem Unternehmen. Nun habe ich recht guten Erfolg. Dieser Erfolg basiert auf Fähigkeiten, die meine gleichgestellten Kollegen nicht haben, ich kann programmieren. Ich habe mir verschiedene Tabellenabfragen usw. gebaut, mit denen ich soviel Zeit einspare, dass ich kaum noch was zu tun hab.

Nun frage ich mich ernsthaft, ob ich meine Fähigkeiten im Unternehmen nicht andersweitig einsetzten kann. Ich kann mir Einiges vorstellen, was uns gut voran bringen würde. Der Artikel mahnt, dennoch ist die Essenz ja nicht, nichts zu tun, sondern vielmehr nichts unüberlegtes zu tun.

Ist der Autor des Artikels hier auch anwesend?
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Alt 23.01.13, 11:35   #2
C.Wohlhüter
 
Beiträge: n/a
Standard Selbständiges Denken

Ich glaube, viele von uns haben ver- oder niemals gelernt zu fragen „Was kann/will ich mit diesem Leben eigentlich?“ Selbständiges Denken wird weder in den meisten Schulen/Unis angeleitet, noch ist es erwünscht. So wird man dann im Lauf der Zeit austauschbarer, Ecken und Kanten werden abgeschliffen. Irgendwann kommt die große, diffuse Unzufriedenheit, weil das Innere irgendwie doch merkt, dass da was ganz gehörig schief läuft. Wenn man dann wieder nicht das eigene Hirn und Herz als Maßstab nimmt (das fühlt sich ja auch sehr ungewohnt an) und sich weiter am Äußeren orientiert, z.B. an einem Jobangebot, tauchen logischerweise nach kürzester Zeit die gleichen Probleme auf…
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Alt 23.01.13, 07:53   #1
fsadmin
Administrator
 
Registriert seit: 19.02.07
Beiträge: 414
Standard Blog: Wenn die Lebenskrise kommt

Viele Leistungsträger kommen in ihrer Karriere an einen Punkt, wo sich Unzufriedenheit breit macht. Einige beenden ihre Karriere und machen was ganz anderes. Andere suchen ihr Glück im Erklimmen der internen Karriereleiter. Beide Varianten stecken voller Fallen.

http://www.harvardbusinessmanager.de.../a-878816.html
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