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Alt 30.10.12, 10:09   #17
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Ich kann diese Sicht aus voller Überzeugung teilen. Es ist erschreckend zu sehen, wieviele, nicht nur junge Berater sondern selbst vermeindlich gestandene Partner, kaum in der Lage sind, ein nicht vor sprachlichen Fehlern triefendes Angebot zu verfassen.
Wie viele Fehler sind zu viel um den Job nicht zu bekommen ;-)
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Alt 19.09.12, 16:00   #16
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"Wüsse" statt wisse, "wöllte" statt wolle, "mögte" statt möge, "Ingredenzen", "Ingredienzen" statt Ingredienzien, "luxariös", "luxeriös" statt luxuriös, "ich würde machen" als Konjunktiv verkauft und nicht dem Konditional zugeordnet, und der Genetiv ist schon lange dem Dativ geopfert worden. Das ist nur eine kleine Auswahl sprachlicher Zumutungen, die mir die "Zähne einzeln herausziehen".
Der "Genetiv" oder der "Genitiv"? Mir zieht's die Zähne einzeln aus, wenn Leute mal wieder den Bibelspruch über den Splitter im Auge des anderen und den Balken im eigenen bestätigen.

Übrigens: Mal bitte kurz auf www.duden.de vorbeischauen:

"Ingredienz
Aussprache Betonung: Ingrediẹnz Nach oben Herkunft lateinisch ingredientia = das Hineinkommende Nach oben Grammatik die Ingredienz; Genitiv: der Ingredienz, Plural: die Ingredienzen (meist im Plural)"

Da hat man sich also schön vergallopiert und zeigt damit nur, dass man eben in der Hitze des Gefechts gerne Fehler macht. Das ist auch durchaus nicht verwerflich - nur: man möge sie dann bitte auch anderen zugestehen.
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Alt 19.09.12, 12:29   #15
Natalie Struve
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Schade: Eine wirklich eingehende Diskussion hätte ich spannend gefunden.

Trost vergibt aber die Chance, sich wirklich mit dem Thema auseinanderzusetzen, und widmet sich stattdessen lieber allgemein "Bauernregeln" bei der Bewerberauswahl. Leider zeigt seine Argumentation noch dazu, daß er Wiens gar nicht gründlich gelesen hat: Denn der nimmt Legastheniker oder Nicht-Muttersprachler durchaus von seiner Vor-Verurteilung aus und verdammt schlichtweg schlampigen Umgang mit Grammatik.

Hillebrand hingegen unterstellt, die Grammatik sei Wiens' einziges Auswahlkriterium, und hält dies naturgemäß für unzureichend. Auch das aber hat mit der geäußerten Ansicht wenig zu tun.

Sicher hat Wiens' Ansicht viel mit seinem Metier zu tun. Auch über diesen Bereich hinaus ist aber meines Erachtens richtig, daß der Umgang mit Grammatik bzw. eben der bewußte Nichtumgang einiges aussagt: über die Genauigkeit bei vermeintlichen Kleinigkeiten; über die Reflexion von Sinn und Hintergrund bestimmter Vorgehensweisen; nicht zuletzt über den Respekt anderen gegenüber. Denn ein sorgfältiger Umgang mit Grammatik macht es dem Adressaten leichter, den Gedankengang des Schreibers so genau wie möglich zu verstehen und sich damit auseinanderzusetzen. Wer sich zu dieser Sorgfalt und Mühe nicht aufraffen kann, der bürdet dem Leser eine Last auf, die eigentlich beim Schreiber liegen sollte. Sprich: Er drückt sich vor seiner Verantwortung. Noch dazu scheint ihm nicht wirklich wichtig zu sein, ob das, was er da zu sagen hat, auch wirklich beim Leser ankommt; trotzdem schreibt er es. Und all das soll nichts aussagen über den Menschen, der so vorgeht?
Natalie Struve ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.12, 11:16   #14
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Standard Schlechte Grammatik - kein Job!

Seit Wochen verfolge ich begeistert die amüsierten bis wütenden Kommentare (DISQUS) zu dem Original-Artikel von Wiens "Poor Grammar", der mich über Linkedin erreicht hatte. Es ist sehr interessant, welch temperamentvolle und engagierte Debatte im englischsprachigen Raum zum Thema 'korrekte Sprache' losgetreten worden ist. Mal sehen, ob wir Deutschen zu solch einem emotionalen Einsatz fähig sind. :-)
Als entsetzte Beobachterin des Verfalls der deutschen Sprache, reihe ich mich gerne in die Reihe der "verhassten" Besserwisser ein!
Wenn es nur um schwierige und korrekte Grammatik ginge! Rechtschreibung, Zeichensetzung, Anwendung von Fremdwörtern lassen einem gelegentlich die "Haare zu Berge stehen". Mittlerweile findet man den fahrlässigen, schlampigen oder "wissensfreien" Umgang mit unserer Sprache auch in hochklassigen Medien, die eigentlich Vorbild sein müssten.
"Wüsse" statt wisse, "wöllte" statt wolle, "mögte" statt möge, "Ingredenzen", "Ingredienzen" statt Ingredienzien, "luxariös", "luxeriös" statt luxuriös, "ich würde machen" als Konjunktiv verkauft und nicht dem Konditional zugeordnet, und der Genetiv ist schon lange dem Dativ geopfert worden. Das ist nur eine kleine Auswahl sprachlicher Zumutungen, die mir die "Zähne einzeln herausziehen".
Sprachlicher Ausdruck wichtig, unwichtig? Der sprachliche Ausdruck entspricht zwar nur 20% unserer Präsentationsmöglichkeit, der Rest ist der Körpersprache geschuldet.
Was mache ich jedoch, wenn ich physisch nicht auftreten kann, sondern ein schriftliches Elaborat ablegen muss, das ausschließlich meine sprachlichen Fähigkeiten widerspiegelt?
Was man nicht denken kann, kann man nicht sagen - was man nicht sagen kann, kann man nicht denken!
Was ist los mit dem Volk der "Dichter und Denker"...........................?
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Alt 15.09.12, 14:37   #13
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Völlig weltfremde Diskussion.
Da wird ein ein hervorragender Programmierer nicht eingestellt, weil er grammatikalisch keine Leuchte ist?
Wieviel Kundenkontakt hat der Programmierer? Null!
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Alt 14.09.12, 18:48   #12
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Standard Industrielle Anleitungen

Wenn man in Deutschland ein Produkte kauft sind von 10 Anleitungen mindestens 6 mit Grammatik oder anderen Fehlern behaftet.
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Alt 14.09.12, 08:26   #11
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Die Meisten lehnen solche Test ja nur aus Angst vorm eigenen Scheitern ab.

Es gibt doch nichts Peinlicheres als ein Unternehmen, dass seine Kommunikation mit Grammatik- und Rechtschreibfehlern spickt. Da kann man durchaus darauf schließen, wie dort auch an die Kernbereiche herangegangen wird. Mitarbeiter denen ein Mindestmaß an Allgemeinbildung - und dazu gehört die Beherrschung der eigenen Sprache - fehlt, sind eben keine guten Repräsentanten!
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Alt 13.09.12, 16:58   #10
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Standard vermeind/tlich

wer sich als Besserwisser outet, sollte es auch tatsächlich besser wissen - und nicht nur vermeind/tlich (ja wie denn nun?)!
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Alt 13.09.12, 12:27   #9
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vor "sondern" darf auch gern ein Komma stehen :-)
zwischen "Partner" und "kaum" lieber nicht ...
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Alt 13.09.12, 12:13   #8
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Zitat:
Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
vor "sondern" darf auch gern ein Komma stehen :-)
dagegen nicht zwischen Paertner und kaum ...

es ist einfach entsetzlich
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