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Alt 17.07.12, 15:06   #6
philipkn
 
Registriert seit: 17.07.12
Beiträge: 5
Standard

Naja ich finde vieles ist auch Routine und Erfahrung, irgendwann härtet man einfach ab, so das manche Dinge nicht weiter tragisch sind als sie das in der Vergangenheit gewesen wären.
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Alt 25.05.12, 09:43   #5
Unregistriert
 
Beiträge: n/a
Standard Konzentration

Geschätzter Herr Schwartz!

Zuerst vielen Dank für den höchst interessanten Artikel. Ich konnte mich sehr gut in die genannten Situationen versetzen und habe öfters versucht mein eigenes Verhalten zu analysieren. Was für mich fest steht ist, dass das Abschalten ein enorm schwieriger Prozess ist. Natürlich ist eine mehr oder weniger ungenutzte Ruhephase kaum erholsam, selbst über einen längeren Zeitraum nicht. Die Frage für mich ist aber, warum ich nicht richtig abschalten und mich somit erholen kann. Die Anforderungen im Job bleiben gleich hoch, ändern sich laufend und die Leistung muss stimmen. Dem bin ich mir zu 100 % bewusst und natürlich will ich dem auch gerecht werden. Wie beim Ausdauertraining versuche ich kontinuierlich meine Leistung zu bringen.

Schwierige Fälle oder Gegebenheiten machen es mir aber oft nicht möglich die freie Zeit - zumindest im Kalender frei - zu nutzen. Denn der Kopf ist es nicht, nicht frei!
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Alt 17.05.12, 10:21   #4
Luke
 
Registriert seit: 17.05.12
Beiträge: 1
Standard

Die Effektivität dieses Prinzips habe ich in den letzten Monaten beruflich und bei privaten Vorhaben kennen und schätzen gelernt. Inspiriert dazu haben mich meine damalige Partnerin und mein Vater. Ihre Unternehmungslust hat immer für eingeplante Entspannung und Ablenkung gesorgt, die souveräne Gelassenheit meines Vaters zusammen mit etwas Laissez-faire diente als Vorbild. Seither bin ich leistungsfähiger und zufriedener zugleich.
Luke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.12, 16:09   #3
SummaSumSum
 
Beiträge: n/a
Standard physisch psychisch mental

Ein spannender Text. Hochspannung zwischen den diametral gegenüberliegenden Faktoren Leistung und Entspannung. Fast wie ein Pendel, Bewegungsleistung durch potentielle Energie, ganz strikt auf einer vorgegebenen Laufbahn. Der Eiertanz beginnt aber, wenn Seiteneinflüsse existieren als Abweichung vom Plan.

Übertragen soll der Mensch genauso "funktionieren" . Gib ihm herausfordernde Arbeit, lass ihn sich erholen für neue Energie und fordere diese wieder ab, ggf. über das Niveau, zur Steigerung desselben - als quasi Menschmaschine. Das Konstrukt greift aber nur ohne Seiteneinfluss, wie Arbeitsplatz(un)sicherheit, wirtschaftliche/unternehmerische/familiäre Krisen. Andernfalls verlängert sich die Erholungsphase bzw. die Leistung reduziert sich. Das Leben ist leider (ehrlich gemeint) nicht so linear.

Nimmt man den Text als freundlichen Ansporn, mag es sinnvoll sein. Aber für Mitarbeitende kann dieses Anforderungsprofil auch durch Selbstausbeutung und/oder (falsch interpretierten) Verweis der Geschäftsführung auf diesen Artikel zum (seelischen) Problem führen. Denn m.E. geht der Artikel zu wenig auf die Erholung ein - die "formale Forderung" reicht mir hier nicht und liegt m.E. zu sehr auf der Seite der Mitarbeitenden. Trotzdem danke für den spannenden Artikel.
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Alt 16.05.12, 09:34   #2
Giggs
 
Beiträge: n/a
Standard Sie sprechen mir aus der Seele...

Herr Schwartz,

seit fast einem halben Jahr arbeite ich an meinem Masterarbeitsprojekt: die Praxisphase im Unternehmen (Survey + Feedback + Surveyfeedback) ist abgeschlossen. Die Arbeit an sich muss ich aber noch komplett schreiben. In den letzten Wochen befand ich mich genau in der Grauzone, die Sie beschreiben: weder hochkonzentriert bei der Aufgabe des Schreibens noch völlig entspannt.

Einen Satz aus dem 18 Jhd., den ich in einer meiner ersten Hausarbeiten zum Thema "Industrialisierung & Globalisierung" an der Leibniz Uni Hannover zitiert habe, werde ich so schnell nicht vergessen-er spiegelt Ihr Argument wider:

"Die normale Arbeitsweise des Menschen ist die der höchsten Arbeitsintensitaet und die des höchsten Müßiggangs- im Wechsel."
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Alt 16.05.12, 07:46   #1
fsadmin
Administrator
 
Registriert seit: 19.02.07
Beiträge: 414
Standard Selbstmanagement: Warum Stress gut für Sie ist

Nicht Stress ist das Übel der modernen Arbeitswelt, sondern die Grauzone, in der viele Menschen stecken: Bei der Arbeit nicht völlig bei der Sache, in der Freizeit kaum einmal tief entspannt. Wie Sie Ihrem Leben eine neue Balance geben.

http://www.harvardbusinessmanager.de.../a-832228.html
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