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Alt 17.07.12, 15:08   #10
philipkn
 
Registriert seit: 17.07.12
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Manchmal machen kleine aber feine Unterschiede eben doch alles aus, deswegen gibts eben Kopien die erfolgreicher als das "Original" werden.
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Alt 09.05.12, 19:43   #9
Christian Stadler
 
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Standard @unregistriert

Zitat:
Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
Das ist der springende Punkt für den Praktiker!
Es geht um Bedürfnisse - nicht um Produkte. "Dem Kunden aufs Maul geschaut." Erkenntnisse sofort umsetzen. Tun. Jetzt.

Ist das Innovation?
Um das zu erreichen kann ein Unternehmen auf eigene Innovationen zugreifen, muss es aber nicht. Genausogut kann es Ideen von anderen Unternehmen übernehmen (und verbessern).
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Alt 09.05.12, 09:43   #8
Unregistriert
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von SummaSumSum Beitrag anzeigen
Die Frage muss also lauten wie sichern sich Innovatoren ihren Vorteil
Das ist der springende Punkt für den Praktiker!
Es geht um Bedürfnisse - nicht um Produkte. "Dem Kunden aufs Maul geschaut." Erkenntnisse sofort umsetzen. Tun. Jetzt.

Ist das Innovation?
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Alt 03.05.12, 20:48   #7
Christian Stadler
 
Beiträge: n/a
Standard Deborah

“zu früh”? Warum zu früh?The Huffington Post hat auch irgendwann mal einfach angefangen (allerdings mit einem völlig andern Modell als hier beschrieben).Der Kern für mich bei einem solchen Projekt ist: Die Sache vom Inhalt her denken, von den Bedürfnissen der User her (nicht der Macher!). Die richtige Form kommt dann schon von selber, ist anpassungsfähig, da muss man sich am Anfang nicht zu viele Gedanken machen. Der Ansatz vom Inhalt her ist mühsamer und zunächst weniger spektakulär, aber er verspricht letztlich mehr Erfolg.Und warum Basel? Antwort: Weil es nicht Züri ist! (sorry, fast ein joke…)Im Ernst: Die Voraussetzungen sind gut. Die Stiftung ist eine solide Basis. Die Kombination Wochenprint mit abgestimmtem Onlineportal ist als Grundidee super und immer weiter ausbaubar, step by step.Die oben entwickelte Flugzeugträger-Idee passt hier gut rein. Flugzeugträger brauchen einen Heimathafen. Das ist der Wochenprint in Basel: sichtbar, greifbar. Kurzum: ein Medium mit fest im Heimatboden verankerter Plattform und vor allem: mit Gesicht (und, nicht unwichtig: mit Gerichtsstand). Online allein kann das nicht bieten, aber online kann alle andern Vorteile voll ausspielen.Ran an den Speck!

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Alt 03.05.12, 14:29   #6
Alexander Schmidt
 
Beiträge: n/a
Standard Auch andere haben die Erkenntnis

Prof. Carl von Ossietzky Universität Oldenburg hat ähnliche Ergebnisse herausgefunden. Im Blog der Wirtschaftswoche habe ich gerade einen Bericht gelesen, der die selben Thesen vertritt: http://blog.wiwo.de/gruenderraum/2012/04/18/nicolai/

Viele Grüße

Alexander Schmidt
http://www.interim-magazin.de
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Alt 29.04.12, 13:27   #5
Christian Stadler
 
Beiträge: n/a
Standard @SummaSumSum

Ich stimme Ihnen zu, dass Imitatoren nur dann erfolgreich sein können, wenn andere den ersten Schritt gehen. Aus Sicht des Gesamtsystems braucht es daher Unternehmen die bereit sind in bahnbrechende Innovationen zu investieren. Tatsache ist, dass Letztere meist nicht belohnt werden, aber in einigen wenigen Fällen astronomische Gewinne erzielen. Dies dürfte auch die Motivation sein, warum es immer wieder Individuen und Unternehmen versuchen.

Was ihren zweiten Punkt betrifft, wie es gelingen kann mit Innovation erfolgreich zu sein, gibt es aus der Forschung einige interessante Hinweise. Einen Punkt, die Finanzkraft sprechen sie an. Allgemeiner formuliert spielen komplementäre Resourcen wie Marketing, Produktion, Vertrieb etc. eine wichtige Rolle. Institutionelle Faktoren wie Patentrechte sind ebenfalls entscheidend. Eine interessante Frage ist auch jene der Struktur. Tushman und O’Reilly schlagen in einem 1996 im Harvard Business Review veröffentlichten Beitrag vor, Abteilungen die an radikalen Innovationen arbeiten strukturell vom Rest abzuschirmen. Nur so entkommen sie dem Druck des Kerngeschäfts.
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Alt 29.04.12, 13:15   #4
Christian Stadler
 
Beiträge: n/a
Standard @Test

Sie haben selbstverständlich recht, dass eine breite Palette an Faktoren darüber entscheidet, ob Innovationen am Markt erfolgreich sind. Besonders wichtig – und schwer kontrollierbar – sind meiner Ansicht nach die im Beitrag beschriebenen Kunden und Partner.

Was die Definition betrifft, muss ich Ihnen als Wissenschaftler widersprechen. Innovation ist definitiv nicht mit Erfolg gleichzusetzen. Das Wort ist auf die lateinischen Begriffe ‚in novus‘ zurückzuführen und bedeutet soviel wie ‚in das neue hinein‘. Ob dies von Erfolg gekrönt wird oder nicht, bleibt dahingestellt. Sie haben aber selbstverständlich recht, dass Imitation auch nicht immer funktioniert und bahnbrechende Erneuerungen nicht durch Imitation erzielt werden können. Die Frage für ein einzelnes Unternehmen ist, ob es sich lohnt das Risiko einzugehen an bahnbrechenden Innovationen zu arbeiten.
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Alt 27.04.12, 11:56   #3
proffrans
 
Registriert seit: 25.04.12
Beiträge: 33
Standard Kreieren oder Reageren ?

Vielen Dank für diesen Beitrag.
Eigentlich ist Wettbewerb sehr reaktiv, weil man sich nach einem anderen in seinem Verhalten richtet. Wettbewerb macht einen dynamischen Eindruck ist aber in Wirklichkeit sehr reaktiv, was sicher keine positiven Konsequenzen fuer die Innovation hat. Innovation braucht naemlich Kreativität. Und Kreativität und Reaktivität passen nicht zusammen.

http://www.fransvanderreep.com/2012/...eagieren-2007/
proffrans ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.04.12, 09:09   #2
SummaSumSum
 
Beiträge: n/a
Standard operative vs. strategische Entwicklung

Gehen wir von der Richtigkeit der Studie aus, ist der Erfolg tatsächlich kärglich. Wobei sich aber auch die Frage stellt ob es sich um Durchschnittswerte oder um die max. Ausprägung handelt. Bei der Masse der Fehlschläge wäre das sicher anders zu gewichten. Damit sind wir auch schon bei Eddisons Leitspruch zur Quote von Inspiration und Transpiration.

Weiterhin unklar ist der finanzielle Background von Innovator und Imitator. Ein finanz- und strukturstarker Innovator (hier mal MS) kann sich dann alle Fehler leisten und wird trotzdem erfolgreich sein (i.d.R. aufgrund Abhängigkeiten)

Was die Analyse aber gänzlich vermissen lässt, ist sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob die Immitatoren wirtschaftlich erfolgreich wären, hätten die Innovatoren sich an diesen Rat gehalten. Damit hätte die Gruppe der Imitatoren nichts zum kopieren.

Die Frage muss also lauten wie sichern sich Innovatoren ihren Vorteil bzw. wie sichern wir uns ein zukünftiges Angebot an Innovatoren, damit nicht der Statusquo zum angestrebten Ziel wird. Das wäre irgendwann die Folge, wenn kopieren statt erfinden als die beste strategie angesehen wird.
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Alt 27.04.12, 08:18   #1
Moderator
Moderator
 
Registriert seit: 03.03.07
Beiträge: 77
Standard Blog: Imitation schlägt Innovation

Viele Manager setzen darauf, mit Hilfe bahnbrechender Innovationen die Wettbewerber abzuhängen. Doch Vorsicht: Häufig scheitern die Projekte im ersten Anlauf. Daher ist es oft erfolgsversprechender, gute Ideen einfach zu kopieren. Diskutieren Sie mit.

http://www.harvardbusinessmanager.de.../a-828508.html
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