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Alt 04.01.13, 10:55   #5
Alexander S.
 
Beiträge: n/a
Standard Die Aufklärung war umsonst

sehr geehrte Frau Unregistriert,

immer wenn ich Kommentare wie die Ihren höre, frage ich mich, wer der Herr über meinen Körper, meinen Geist und mein Leben ist? Ich, Es, die Umwelt. Ich kann ihre Kritik an der Autorin nicht verstehen, das was sie sagt hat meine Großmutter auch schon gesagt, sie hat es nur etwas unfeiner ausgedrückt: Wenn man was machen will, muss man seinen Arsch hochbekommen. "Von nichts kommt nichts.", "Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen." All diese Weisheiten hat die Autorin in schöne neue Worthülsen gepackt und verkauft damit ihr Buch. Und?
Finde ich allemal besser als die Kümmerer und Entschuldiger, die für jedes menschliche Versagen, Scheitern, Unzufriedensein soziale und gesellschaftliche Ursachen suchen. Warum? Der Mensch ist in aller erster Linie seines Glückes Schmied. Und bitte kommen Sie mir nicht mit sozialen Zwängen, meine Eltern sind ungebildete Unterschicht und arbeiten in schlecht bezahlten Serviceberufen, sie waren weder in der Lage noch hatten sie die Ambitionen meine schulische und akademische "Laufbahn" zu fördern noch zu verfolgen. Ich habe aus eigenen Antrieb, mit einem von der Autorin beschrieben hohen Maß an Selbstdisziplin, studiert und arbeite jetzt sehr erfolgreich.
Ach ein Sprichwort habe ich noch: "Es gibt einfach und es gibt richtig!"
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Alt 15.03.12, 12:52   #4
Unregistriert
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von zerobrain Beitrag anzeigen
In einem gebe ich Ihnen vollkommen Recht:
Es kommt nicht darauf an, WAS man tut. Das hat die Autorin auch gar nicht behauptet. Auch hat sie nicht gesagt, dass es egal wäre, WER man ist.
Was sie ausführlich dargelegt hat, ist die Frage nach dem "WIE".

Und egal WER man ist und WAS man tut: es gibt Erfolgskriterien für erfolgreiches Handeln und die finden sich im Verhalten, in den Ritualen, in den Denkmustern. Dem wiederspricht auch die Hirnforschung nicht.
Im übrigen denke ich "Anything goes" ist genauso falsch wie "Nothing goes". "Something goes" wäre korrekt, im Rahmen der Möglichkeiten eines Menschen. Und Möglichkeiten sind erweiterbar. Jederzeit.

Es wird "Lernen" genannt.
Danke, das ist eine sinnvolle Ergänzung zu meinem Kommentar. Sie arbeiten genau den wesentlichen Punkt heraus: "...im Rahmen der Möglichkeiten eines Menschen..." Dieser Rahmen wird nach meiner Erfahrung von Motivationstrainern nicht vernünfitg evaluiert und dann besteht die Gefahr, dass die Kunden sich nachher noch schlechter fühlen. Und wichtig ist auch, sich klar zu machen, dass immer eine Unschärfe bleibt, wenn man den Rahmen der Möglichkeiten herausfinden will.

Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen: Ich wehre mich dagegen, dass suggeriert wird, dass man automatisch Erfolg hat, wenn man (erfolgreichen) Strategien von anderen übernimmt, ohne den eigenen Rahmen der Möglichkeiten zu berücksichtigen.
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Alt 02.03.12, 13:26   #3
zerobrain
 
Beiträge: n/a
Standard wer, wie, was

Zitat:
Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
Als Psychologin sollte die Autorin darüber informiert sein, dass der aktuelle Sachstand bei der Hirnforschung eben gerade von einer relativen Beschränktheit des Willens ausgeht, der dem hier propagierten (und antiquierten) "anything goes" widerspricht. Es ist nicht richtig, dass es "nur "darauf ankommt, was man tut, sondern es kommt sicherlich zu einem nicht unerheblichen Anteil darauf an, wer man ist und dass nicht jeder alles erreichen kann. Ich erlebe hier eine (amerikanisch geprägte) Geisteshaltung, die den nicht erfolgreichen Menschen neben ihrem Scheitern auch noch suggerieren, dass sie sich falsch verhalten haben und es besser hätten machen können. Und möglicherweise ihr ganzes Leben Zielen hinterherlaufen, die sie nicht erreichen können. Ein wenig Demut würde hier gut tun. Nur damit kann man als Motivationstrainerin natürlich kein Geld verdienen. Solche Leute machen sich m.E. schuldig an dem Leiden der Menschen.
In einem gebe ich Ihnen vollkommen Recht:
Es kommt nicht darauf an, WAS man tut. Das hat die Autorin auch gar nicht behauptet. Auch hat sie nicht gesagt, dass es egal wäre, WER man ist.
Was sie ausführlich dargelegt hat, ist die Frage nach dem "WIE".

Und egal WER man ist und WAS man tut: es gibt Erfolgskriterien für erfolgreiches Handeln und die finden sich im Verhalten, in den Ritualen, in den Denkmustern. Dem wiederspricht auch die Hirnforschung nicht.
Im übrigen denke ich "Anything goes" ist genauso falsch wie "Nothing goes". "Something goes" wäre korrekt, im Rahmen der Möglichkeiten eines Menschen. Und Möglichkeiten sind erweiterbar. Jederzeit.

Es wird "Lernen" genannt.
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Alt 01.03.12, 11:57   #2
Unregistriert
 
Beiträge: n/a
Standard so nicht!

Als Psychologin sollte die Autorin darüber informiert sein, dass der aktuelle Sachstand bei der Hirnforschung eben gerade von einer relativen Beschränktheit des Willens ausgeht, der dem hier propagierten (und antiquierten) "anything goes" widerspricht. Es ist nicht richtig, dass es "nur "darauf ankommt, was man tut, sondern es kommt sicherlich zu einem nicht unerheblichen Anteil darauf an, wer man ist und dass nicht jeder alles erreichen kann. Ich erlebe hier eine (amerikanisch geprägte) Geisteshaltung, die den nicht erfolgreichen Menschen neben ihrem Scheitern auch noch suggerieren, dass sie sich falsch verhalten haben und es besser hätten machen können. Und möglicherweise ihr ganzes Leben Zielen hinterherlaufen, die sie nicht erreichen können. Ein wenig Demut würde hier gut tun. Nur damit kann man als Motivationstrainerin natürlich kein Geld verdienen. Solche Leute machen sich m.E. schuldig an dem Leiden der Menschen.
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Alt 15.02.12, 09:25   #1
fsadmin
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Beiträge: 414
Standard Selbstmanagement: Neun Schritte zum Erfolg

Warum schaffen manche Menschen mehr, warum sind sie produktiver und verdienen mehr Geld? Weil sie bestimmte Dinge anders machen. Diese Verhaltensweisen sind nicht angeboren, sondern für jeden erlernbar. Eine Anleitung.

http://www.harvardbusinessmanager.de.../a-814064.html
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